Was sind ionische Mineralien? Über die sinnvollste Mineralstoff - Nahrungsergänzung

Ionische Mineralien - Ionic Elements

veröffentlicht am 12. Juli 2016 | Autor: Caroline Böhme

 

Mineralien sind nicht gleich Mineralien. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen und Verbindungen. Sie können beispielsweise an verschiedene Säuren gebunden sein, ionisch kolloidal, organisch oder anorganisch vorliegen.

Haben Sie sich vielleicht schonmal gefragt, warum Sie das Calcium in Ihrem Leitungswasser nicht sehen, wohl aber später den Kalk in Ihrem Bad oder dem Wasserkocher? Dies ist ein typisches Beispiel für die verschiedene Formen und die Zustandsänderungen von Mineralien. Obwohl ich keine Chemikerin bin, möchte ich einmal versuchen, auf leicht verständliche Art den Prozess und die Unterschiede zu erklären. Denn diese Thematik hat eine Bedeutung für unseren Körper. Das gelöste Calcium als Calciumhydrogencarbonat im Trinkwasser kann der Körper aufnehmen und verwerten, aber wenn es als Kalk ausgefällt ist, nicht mehr.

 

Ionisch kolloidale Mineralien

Ionische Flüssigkeiten sind laut Wikipedia "sind organische Salze, deren Ionen durch Ladungsdelokalisierung und sterische Effekte die Bildung eines stabilen Kristallgitters behindern. [...] Es handelt sich somit um Salze, die bei Temperaturen unter 100 °C flüssig sind, ohne dass das Salz dabei in einem Lösungsmittel wie Wasser gelöst ist."
Als Kolloide wiederum werden "Teilchen oder Tröpfchen bezeichnet, die im Dispersionsmedium (Feststoff, Gas oder Flüssigkeit) fein verteilt sind. Die Größe der einzelnen Teilchen liegt typischerweise im Nanometer- oder Mikrometer-Bereich." Diese Salze sind also freischwebend und sezten sich in einer Flüssigkeit nicht ab. Bekannt sind z. B. schon aus der Alchemie von frühen Zeiten her kolloidales Gold oder Silber.

Ionisch kollidale Mineralien finden wir z. B. in lebenden Organismen, in Pflanzensäften, in den Flüssigkeiten des menschlichen Körpers wie dem Blut. Mineralien in dieser Form nehmen wir also über die Nahrung und das Wasser auf und aufgrund der feinen Größe können sie von den Zellen aufgenommen und verwertet werden.

Mineralien sind grundätzlich an eine Säure gebunden. Das ist z. B. Kohlensäure (Carbonat), Schwefelsäure (Sulfate) oder Fulvosäure (Fulvate), bei synthetisch hergestellten auch oft Zitronensäure (Citrate) oder Ascorbinsäure (Ascorbate). Werden die Mineralien im Körper aufgenommen, müssen sie aus den Verbindungen herausgelöst werden. Die jeweiligen Verbindungen sind für den Körper unterschiedlich günstig verwertbar.

Betrachten wir einmal den oben genannten Vorgang beim Calcium im Wasser: Die gelöste Form im Wasser ist in der Regel das Calciumhydrogencarbonat. Verschiedene Prozesse können bewirken, dass sich diese Form ändert. Das ist das Verdunsten oder Erhitzen, dabei entweicht Kohlensäure aus der Verbindung wodurch wir nun plötzlich den sichtbaren Kalk im Wasser oder abgesetzt auf Oberflächen sehen. Ab ca. 50°C fällt Kalk im Wasser aus. Dieser Kalk oder Calciumcarbonat ist kaum löslich. In dieser Form und Größe kann der Körper das Calcium nicht mehr in die Zellen aufnehmen. Fügen wir jetzt wieder eine Säure hinzu (z. B. Kohlensäure, wie es oft in der Natur geschiet wodurch z. B. Verwitterung von Kalkstein entsteht) geht der Kalk wieder in eine gelöste Form über, z. B. Calciumhydrogencarbonat. Jeder, der Kalk im Haushalt mit Essig oder Citronensäure entfernt, kennt diesen Prozess.
Die gelösten Mineralstoffe aus dem Wasser heraus zu filtern um eine Verkalkung der Geräte zu verhindern ist insofern nicht sinnvoll, weil dann das Trinkwasser auch sehr sauer wird und keine gelösten Mineralstoffe mehr liefert.

 

Nicht ionisch kolloidale und synthetische Mineralien

Nicht ionisch kolloidale Mineralstoffe, wie sie z. B. dem ausgefällten Kalk in unseren Küchengeräten entsprechen, können dem Körper nur in unterschiedlich eingeschränktem Maß als Mineralstoffquellen dienen. Sie sind sehr groß und müssen vom Körper erst in eine besser verwertbare Form umgewandelt werden, wenn dies überhaupt möglich ist. Gängige synthetische Mineralstoff-Nahrungsergänzungsmittel bestehen aber aus solchen nicht ionische kolloidalen Formen. Sie sind preiswert und einfach herstellbar. Andere Produkte anorganischer Mineralien wie z. B. Heilerde oder Zeolith können dem Körper aber sehr gut für andere Zwecke dienen, wie der Bindung von Schadstoffen und der äußeren und inneren Reinigung.

 

Die optimale Nahrung für die Zellen

Möchten wir unserem Körper zusätzlich zu der häufig sehr nährstoffarmen Nahrung Mineralien oder Spurenelemente zufügen, (siehe auch warum und wofür Nahrungsergänzung?) sollten sie also in einer ionischen kolloidalen Form vorliegen. Hervorragend dafür geeignet sind frische und konzentrierte Pflanzensäfte aus z. B. Gemüse oder Getreidegras, wobei die Pflanzen zu bevorzugen sind, die eine möglichst hohe Nährstoffdichte aufweisen. Auch über den Verzehr sehr mineralstoffreicher Pflanzen wie Wildkräuter oder Algen versorgen wir den Körper zusätzlich oder zumindest besser als mit gewöhnlichen Lebensmitteln aus dem Supermarkt. Auch die Spirulina Alge zählt zu den sehr mineralstoffreichen Nahrungsquellen.
Als Nahrungsergänzungsmittel gibt es auch Konzentrate ionischer Mineralstoffe, die z. B. aus Pflanzen extrahiert wurden. Sie sind in Flüssigkeiten gelöst (kolloidal) und bieten eine hervorragende Möglichkeit, unsere Zellen mit hochwertigsten, natürlichen und optimalst verfügbaren Mineralstoffen und Spurenelementen zu versorgen.

 

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